Gisela hat sich von Ernst abgewendet - nach einem Streit? © Claudia Thoelen

Bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz sind Angehörige immer wieder auch vor schwierige ethische Fragen gestellt. Der Arbeitsausschuss „Ethik“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat deshalb die nachfolgende Reihe der „Empfehlungen“ erarbeitet, um für die verschiedenen Themen praxisorientierte Anregungen und Entscheidungshilfen aufzuzeigen.

Da bei der Erarbeitung immer wieder deutlich geworden ist, dass die derzeit vorhandenen gesellschaftlichen Ressourcen noch nicht ausreichen, damit Demenzerkrankte und ihre Angehörige sich wohlfühlen können, stellen wir dieser Empfehlungsreihe unser Ziel voran:

Das Maß allen Handelns muss die Lebensqualität von Demenzerkrankten sein und nicht die ökonomischen Zwänge. Dies gilt nicht nur für alle in der Pflege und Betreuung von Demenzerkrankten Tätigen, sondern auch für Kostenträger und die politisch Verantwortlichen.

Aktuelle Empfehlungen zu ethischen Fragestellungen

Empfehlungen zum Umgang mit Gefährdung bei Demenz
(Stand August 2019)

Empfehlungen zur medizinischen Behandlung bei Demenz  
(Stand Januar 2019)

Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen bei Demenz
Hinweise zu Chancen und Grenzen, zur Erstellung und zur Gültigkeit von Patientenverfügungen
(Stand November 2017)

Empfehlungen zum Umgang mit Diagnose und Aufklärung bei Demenz
(Stand Januar 2017)

Empfehlungen zum Umgang mit Schuldgefühlen von Angehörigen bei der Betreuung und Pflege von Demenzkranken
Hinweise zu Ursachen und Folgen von und dem Umgang mit Schuldgefühlen der Pflegenden
(Stand Januar 2017)

Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase
(Stand Januar 2017)

Ältere Ethische Empfehlungen

Die folgenden ethischen Empfehlungen werden zurzeit überarbeitet:

Empfehlungen zum Umgang mit Frühdiagnostik bei Demenz
(Stand Mai 2013)

Empfehlungen zum Umgang mit Ernährungsstörungen bei Demenz
Überlegungen zum Einsatz einer Magensonde
(Stand März 2013)