An die Deutsche Alzheimer Gesellschaft werden immer wieder Anfragen herangetragen, Studienaufrufe durch Publikation in ihren Medien (Internetauftritt, Mitgliederzeitschrift „Alzheimer Info“) zu unterstützen. Dabei handelt es sich um Aufrufe zur Beteiligung sowohl an der klinischen Forschung (z.B. Forschung zur Verträglichkeit und Wirksamkeit von Medikamenten) als auch an der Versorgungsforschung (z.B. Durchführbarkeit und Wirksamkeit von nicht-medikamentösen Interventionen).

An dieser Stelle veröffentlichen wir Aufrufe zur Teilnahme an Studien. Diese entsprechen den Kriterien für Forschungsaufrufe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Sie werden von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft weder finanziert noch durchgeführt.

Kriterien für Forschungsaufrufe

Bürgerforschungsprojekt „Gemeinsam Gedächtnis erforschen“

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) am Universitätsklinikum Magdeburg und die neotiv GmbH untersuchen im Rahmen einer Studie, wie sich alltägliche gesundheitliche und lebensstilbedingte Faktoren auf das Gedächtnis auswirken.

Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren können sich eine App für das Smartphone mit Ios- und Android-Betriebssystem herunterladen und einen Bürgerforschungs-Account erstellen. Mit Hilfe der App werden einmal pro Woche einfache spielerische Gedächtnistestungen durchgeführt, die jeweils ca. 15 Minuten dauern.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Klinische Studie "Vorinostat_AD"

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) führt eine klinische Prüfung zur Ermittlung der verträglichen Dosis von Vorinostat bei Patientinnen und Patienten mit Alzheimer-Demenz durch.

Als Studienteilnehmende werden gesucht: Menschen mit einer milden Alzheimer-Demenz im Alter zwischen 55 und 90 Jahren.

Informationsflyer

Klinische Studie "DESCRIBE-FTD"

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) führt eine klinische Registerstudie zur Frontotemporalen Demenz (FTD) durch.

Teilnehmen können Menschen, die wegen einer (möglichen) Frontotemporalen Demenz bei kooperierenden Kliniken des DZNE behandelt werden sowie blutsverwandte Angehörige von FTD-Erkrankten.

Informationsflyer