25. September bis 1. Oktober 2016 - Weltweite Woche der Frontotemporalen Demenz

Bei Demenz denken die meisten Menschen an Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit im hohen Alter, Symptome, die für die Alzheimer-Krankheit typisch sind. Eine Frontotemporale Demenz (FTD), von der in Deutschland rund 33.000 Menschen betroffen sind, äußert sich in der Regel ganz anders.

Menschen mit einer Frontotemporalen Demenz erkranken häufig bereits im mittleren Lebensalter und verändern sich meist sehr stark in ihrem Wesen, während ihr Gedächtnis oft noch lange erhalten bleibt. Deshalb bedeutet FTD für die Familien der Betroffenen eine besondere Belastung. Weil sich die Krankheit bei jedem Menschen unterschiedlich äußert und das Krankheitsbild relativ selten ist, wird die Krankheit meist erst spät richtig erkannt. Bis die richtige Diagnose gestellt wird, dauert es oft mehrere Jahre. 

Um auf diese wenig bekannte Form der Demenz aufmerksam zu machen, hat die amerikanische Gesellschaft für Frontotemporale Degenerationen (The AFTD) 2015 zum ersten Mal die Woche der Frontotemporalen Demenz ausgerufen.