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Newsletter 1/2017 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

1) Neues von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Jubiläum: 15 Jahre Alzheimer-Telefon

Das Alzheimer-Telefon ist eines der wichtigsten Projekte der DAlzG überhaupt. Es bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen aber auch ehren- und hauptamtlich Pflegenden und allen Interessierten kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung in allen Fragen, die im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung auftreten können. Im Januar 2017 wurde 15jähriges Jubiläum gefeiert. Mehr als 80.000 Beratungsanfragen wurden in den letzten 15 Jahren am Telefon, per E-Mail und Post beantwortet und die Zahl der Fragen wird nicht weniger.
Bei mehr als 300.000 neu an Demenz erkrankten Menschen pro Jahr, wird das Alzheimer-Telefon auch in Zukunft  unverzichtbar sein.

Hier lesen Sie unsere Pressemitteilung zum Jubiläum des Alzheimer-Telefons

  • Stellungnahme: Halbwahrheiten und Heilsversprechen rund um die Alzheimer-Krankheit helfen nicht weiter

In Magazinen, Zeitungen und der populärwissenschaftlichen Literatur tauchen in den letzten Jahren immer wieder Behauptungen auf, welche die Existenz der Alzheimer-Krankheit grundsätzlich in Frage stellen, unkonventionelle Erklärungen für ihre Entstehung liefern oder alternative Behandlungsmöglichkeiten als Weg zur Heilung propagieren.

Diese Behauptungen werden oft journalistisch geschickt dargestellt und können eine hohe Überzeugungskraft haben. Auch wenn Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und diejenigen, die ihnen helfen und beistehen wollen, die Realität der Krankheit aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen nur zu gut kennen, wirken derartige Aussagen auf sie verunsichernd und wecken ungerechtfertigte Hoffnungen. Häufig lassen sie sich aber gar nicht so einfach widerlegen.

Der Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat deshalb eine Stellungnahme erarbeitet, in der den wichtigsten dieser Behauptungen wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse gegenübergestellt werden.

Die Stellungnahme als PDF herunterladen

  • Stellenausschreibung: Die DAlzG sucht eine türkischsprachige Mitarbeiterin / einen türkischsprachigen Mitarbeiter

Für ihr neues Projekt „Demenz und Migration“ sowie für die Mitarbeit am Alzheimer-Telefon sucht die DAlzG eine Kollegin/ einen Kollegen aus der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik oder einem vergleichbaren Studiengang mit guten Kenntnissen im Bereich Demenz. 

Da im Rahmen des Projekts Beratungen auf Türkisch angeboten werden sollen, ist türkisch als Muttersprache der Bewerberinnen/ Bewerber Voraussetzung. Gleichzeitig sind für die sonstigen Beratungsanfragen und die Projektarbeit sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich.
Wir freuen uns über Bewerbungen bis zum 15. März 2017.

Stellenausschreibung als PDF herunterladen

  • Spende: Angehörige von Menschen mit FTD können ein Kurz-Coaching erhalten

Die Begleitung eines Menschen, der an einer Frontotemporalen Demenz (FTD) erkrankt ist, stellt für die Angehörigen fast immer eine ganz besondere Herausforderung dar. Insbesondere die starken Veränderungen der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens, die von der Krankheit verursacht werden, sowie der Verlust der Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, können sehr belastend sein. Ein Kurz-Coaching (in der Regel zwei bis vier Sitzungen mit einem Berater/ einer Beraterin, in denen Strategien zum Umgang mit Stress und den alltäglichen Herausforderungen entwickelt werden) kann Angehörigen dabei helfen, neue Energie zu tanken und eine nachhaltige Kraftquelle für die Herausforderungen im Umgang mit dieser Krankheit zu erhalten.

Die Witwe eines FTD-erkrankten Mannes hat uns eine Spende zukommen lassen, mit der pflegenden Angehörigen von Menschen mit Frontotemporaler Demenz ein Kurz-Coaching  ermöglicht werden soll. Wer daran interessiert ist, kann sich direkt an uns wenden:
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Susanna Saxl
E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
Tel: 030 – 259 37 95 0

Hier finden Sie weitere Informationen    

2) Wichtige Veröffentlichungen von anderen

  • ZQP-Report zu „Jungen Pflegenden“

Ein großer Teil der Pflege wird in Deutschland von Angehörigen geleistet. Dass auch Kinder und Jugendliche zu den Pflegenden gehören, ist bisher wenig im Bewusstsein. Dabei sind es im Alter zwischen 12 und 17 Jahren rund 230.000 junge Menschen, die nicht nur ab und an helfen sondern wesentliche Aufgaben in der Pflege beispielsweise eines Eltern- oder Großelternteils übernehmen. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu dieser Gruppe, ihren Unterstützungsbedarf und die bisher vorhandenen Hilfeangebote gibt der Report „Junge Pflegende“ der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

Der Report steht kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung auf den
Internetseiten des ZQP
 

3) Ausschreibungen und Wettbewerbe

  • Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen im Mai 2017

Zwischen dem 22. Mai und dem 2. Juni 2017 findet die zweite 5-tägige internationale Studienreise zur akutstationären Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus der Robert Bosch Stiftung statt. Diesmal geht die Reise nach Norwegen, um zu erfahren, wie sich das dort hauptsächlich über Steuern finanzierte Gesundheitssystem auf die Herausforderung steigender Zahlen von Demenzerkrankten einstellt.

Zielgruppe des Angebots sind alle Personen im Gesundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern wollen. Dazu gehören beispielsweise Pflegende, Ärzte, Angehörige therapeutischer Berufe, Sozialarbeiter oder Entscheider auf politischer Ebene. Die Robert Bosch Stiftung bezuschusst die Teilnahme mit 70 % der anfallenden Kosten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern, die bereits an dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ teilnehmen, ist die Teilnahme kostenfrei. Die Ausschreibung erfolgt in Kürze.

Informationen zum Programm und zur Ausschreibung finden Sie unter
www.g-plus.org

  • Ausschreibung der SKala-Initiative

Die SKala-Initiative will mit ihrer aktuellen Ausschreibung wirksame und gemeinnützige Projekte aus den Bereichen „Inklusion und Teilhabe“, „Kompetenz- und Engagementförderung“, „Brücke zwischen den Generationen“ sowie „Vergessene Krisen“ fördern.

Zentrale Auswahlkriterien sind Wirkungsorientierung, Transparenz und eine schlüssige Projektkonzeption. Gemeinnützige Organisationen, die durch die SKala-Initiative gefördert werden, schließen eine professionelle Förderpartnerschaft ab. Jeder Förderung geht eine detaillierte Bedarfserhebung voraus, um eine nachhaltige und weitreichende Wirkung sicherzustellen.

Weitere Informationen und Bewerbung:
www.skala-initiative.de   

  • Journalistenpreis Neurologie

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) prämiert zum zehnten Mal journalistische Arbeiten aus dem Gebiet der Neuromedizin, die sich durch sorgfältige Recherche, redaktionelle Unabhängigkeit, allgemeinverständliche Aufbereitung und herausragende journalistische Qualität auszeichnen.

Teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten aus den Bereichen Film, Radio, Web und Print, die in deutschsprachigen Medien zu einem neurologischen Thema publizieren – von der Reportage zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung von Volkskrankheiten wie Schlaganfall, Demenz oder Parkinson-Krankheit über das Radio-Interview mit Betroffenen bis zum Blog oder zur Gesundheits-App für Laien. Bewerbungen für den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Deutschen Journalistenpreis Neurologie 2017 können ab sofort eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 18. April 2017.

Weitere Informationen im Internet unter:
 www.dgn.org/presse/journalistenpreis

  • Patientenkommunikation - Ausschreibung für den Lohfert-Preis 2017

Mit dem Lohfert-Preis zeichnet die Lohfert Stiftung praxiserprobte und nachhaltige Konzepte aus, die durch verbesserte Prozesse einen belegbaren positiven Nutzen für Patienten und Mitarbeiter im Krankenhaus leisten. Das Thema des Preises lautet in diesem Jahr: „Patientenkommunikation – Systeme zur Reduzierung vermeidbarer (Fehl-) Behandlungen“.

Um den Preis bewerben können sich alle Teilnehmer in der stationären Krankenversorgung im deutschsprachigen Raum sowie Management- und Beratungsgesellschaften, Krankenkassen oder sonstige Experten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2017.

Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie auf
www.lohfert-stiftung.de.
  

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Selbsthilfe Demenz

info@deutsche-alzheimer.de

www.deutsche-alzheimer.de 

Friedrichstr. 236, 10969 Berlin,

Tel: 030/259 37 95 0, Fax: 030/259 37 95 29

Bundesweites Alzheimer-Telefon: 030 - 259 37 95 14;
Mo-Do 9-18 Uhr, Fr 9-15 Uhr

 

Wenn Sie Lob oder Kritik am Newsletter äußern wollen, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung! susanna.saxl@deutsche-alzheimer.de

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© Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz 2017

 

Texte aus diesem Newsletter dürfen gerne auf anderen Web-Seiten und in Druckform zitiert werden. Ein Hinweis auf die Quelle inkl. der URL http://www.deutsche-alzheimer.de ist jedoch notwendig. Wir bitten um Zusendung eines Beleges.

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