Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so z.B.:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon 
  • Versand von Informationsmaterialien (194.506 Stück an 11.564 Adressaten im Jahr 2005)  
  • Organisation von Fachtagungen, Seminaren und Kongressen  
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessenvertretung der betroffenen Familien  
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt. Das Budget hat im Jahr 2005 einen Umfang von fast einer Million Euro.

Einnahmen 2005

    Einnahmen in €
    Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge69.255,21
    Verkauf Informationsmaterial 59.293,60
    Sponsoring 6.000,00
    Spenden 169.799,90
    Selbsthilfeförderung der Krankenkassen          38.500,00
    Bundesaltenplan 480.184,57
    Erbschaften 130.297,96
    Andere Einnahmen 43.690,34
    Summe Einnahmen      997.021,58
  • Ein wesentlicher Bestandteil - nämlich fast die Hälfte des Budgets - kommt dabei aus dem Bundesaltenplan. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt damit z.B. den Informationsversand, das Alzheimer-Telefon und bestimmte Projekte wie z.B. die Fachtagung "Ambulant betreute Wohngemeinschaften".
  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summen spenden, die sich aber im Ganzen zu einer großen Summe addieren (2005: 17 % des Einkommens). Ihnen sei an dieser Stelle gedankt ebenso wie unseren Mitgliedern und Fördermitgliedern (7 %). Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es nicht für nur für bestimmte Projekte sondern für die allgemeinen Vereinsausgaben, z.B. für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Forschungsförderung und die politische Arbeit verwenden können.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 6 % unserer Einnahmen.
  • Unter sonstigen Einnahmen (4 %) sind z.B. Honorare für Vortragstätigkeiten und für bestimmte Auftragsarbeiten, z.B. im Rahmen des Kompetenznetzes Demenzen, für das wir im Jahr 2005 Leitlinien für Patienten aus der Patientenperspektive gesichtet haben, enthalten.
  • Sponsoring, insbesondere von pharmazeutischen Firmen, nimmt für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft einen kleinen Stellenwert ein. So sind im Jahr 2005 nur 1% der Gelder aus dieser Einnahmequelle gekommen und das auch nur für ein bestimmtes Projekt, nämlich ein zusätzliches Seminar mit den Gedächtnisambulanzen, die an der Evaluation unserer Schulungsreihe beteiligt waren. In diesem Bereich achtet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft besonders darauf, unabhängig zu bleiben, und hat für die Kooperation mit Unternehmen schon im Jahr 2002 Leitsätze entwickelt.