Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so z.B.:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon 
  • Versand von Informationsmaterialien (200.016 Stück an 12.280 Adressaten im Jahr 2006)
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer Gesellschaften
  • Organisation von Fachtagungen, Seminaren und Kongressen
  • Forschungsförderung
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessenvertretung der betroffenen Familien
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt. Das Budget hat im Jahr 2006 einen Umfang von 872.544 €.

Einnahmen 2006

    Einnahmen in €
    Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge68.774,20
    Verkauf Informationsmaterial68.656,66
    Sponsoring 3.852,00
    Spenden171.464,74
    Selbsthilfeförderung der Krankenkassen          40.000,00
    Bundesaltenplan 275,720,89
    Erbschaften168.857,80
    Honorartätigkeiten15.763,50
    Vermögensverwaltung     7.924,78
    Andere Einnahmen 51.529,81
    Summe Einnahmen 872.544,38
  • Ein wesentlicher Bestandteil - nämlich fast die Hälfte des Budgets - kommt dabei aus dem Bundesaltenplan. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt damit den Informationsversand, die Netzwerkarbeit, das Alzheimer-Telefon und bestimmte Projekte.
  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summen spenden, die sich aber im Ganzen zu einer großen Summe addieren (2006: 20 % des Einkommens). Ihnen sei an dieser Stelle gedankt ebenso wie unseren Mitgliedern und Fördermitgliedern (8 %). Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es nicht für nur für bestimmte Projekte sondern für die allgemeinen Vereinsausgaben, z.B. für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Forschungsförderung und die politische Arbeit verwenden können. Aus Erbschaften sind uns im Jahr 2006 ebenfalls beträchtliche Summen (19 %) zugeflossen. Davon wurde ein hoher Betrag (fast 120.000 €) zweckgebunden für Forschung zugewendet, mit dem ein eigenes Forschungsprojekt ausgeschrieben werden soll. 
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 8 % unserer Einnahmen.
  • Honorare (2 %) haben wir für Vortragstätigkeiten und für bestimmte Auftragsarbeiten, z.B. im Rahmen des Kompetenznetzes Demenzen, für welches wir im Jahr 2006 ein Qualitätskonzept für die Betroffenenseite des Internetauftrittes geschrieben haben, erhalten.
  • Aus der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (4,6 %) wurden 2006 die Broschüre "Ernährung in der häuslichen Versorgung", die Materialien zum Welt-Alzheimertag und zwei Seminare bezahlt. 
  • Unter sonstigen Einnahmen (6 %) sind z.B. Tagungsbeiträge, Zuschüsse aus dem europäischen Projekt EuroCoDe für die Beteiligung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und von verschiedenen Stiftungen, z.B. der Deutschen Alzheimer Stiftung, zu finden.
  • Sponsoring, insbesondere von pharmazeutischen Firmen, nimmt für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft einen kleinen Stellenwert ein. So sind im Jahr 2006 weniger als 1% der Gelder aus dieser Einnahmequelle gekommen und das auch nur für ein bestimmtes Projekt, nämlich die Überarbeitung der Schulungsreihe "Hilfe beim Helfen". Darüber hinaus haben Pharma-Firmen den internationalen Kongress mit unterstützt, der vom 12.-14. Oktober 2006 in Berlin stattfand und gemeinsam mit der Dachorganisation Alzheimer's Disease International veranstaltet wurde. Dieser wurde organisatorisch und finanziell überwiegend über eine Kongressorganisation abgewickelt.

    In diesem Bereich achtet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft besonders darauf, unabhängig zu bleiben und hat für die Kooperation mit Unternehmen schon im Jahr 2002 Leitsätze entwickelt.