Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so z.B.:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon (5.252 Anfragende in 2007) 
  • Versand von Informationsmaterialien (235.926 Stück an 13.592 Adressaten im Jahr 2007) 
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer Gesellschaften 
  • Organisation von Kongressen, Fachtagungen und Seminaren, z.B. für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter 
  • Forschungsförderung 
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessenvertretung der Betroffenen und ihrer Familien 
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • spezielle Projekte, z.B. aktuell das Projekt "Allein lebende Demenzkranke - Schulung in der Kommune" und der Schülerwettbewerb "Alzheimer & you"

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt. Das Budget hat im Jahr 2007 einen Umfang von 1.588.509,63 €, das durch u.a. einige Erbschaften und einer höheren Projektfinanzierung aus dem Bundesaltenplan wesentlich höher ist, als in den vergangenen Jahren.

Einnahmen 2007

 Einnahmeartin € 
 Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge  69.335,36
 Verkauf Informationsmaterial  74.671,18
 Spenden 309.597,54
 Selbsthilfeförderung der Krankenkassen 42.740,00
 Bundesaltenplan 593.265,00
 Erbschaften 367.355,05
 Honorartätigkeiten 19.626,50
 Vermögensverwaltung (Zinsen, Verpachtung von Rechten) 85.285,67
 Andere Einnahmen26.633,33 
 Summe Einnahmen 1.588.509,63
  • Ein wesentlicher Bestandteil - nämlich etwa ein Drittel des Budgets - kommt dabei aus dem Bundesaltenplan. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt damit den Informationsversand, die Netzwerkarbeit, das Alzheimer-Telefon und bestimmte Projekte (Jugendprojekt, Projekt "Alleinlebende Demenzkranke", Strukturerhebung von Adressen im Internet).

  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summen spenden, die sich aber im Ganzen zu einer großen Summe addieren (2007: 19 % des Einkommens). Ihnen sei an dieser Stelle gedankt ebenso wie unseren Mitgliedern und Fördermitgliedern (4 %). 
  • Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es nicht für für bestimmte Projekte sondern für die allgemeinen Vereinsausgaben, z.B. für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Forschungsförderung und die politische Arbeit verwenden können.
      
  • Aus Erbschaften sind uns im Jahr 2007 ebenfalls beträchtliche Summen (23 %) zugeflossen. Davon wurde ein hoher Betrag (171.000 €) zweckgebunden für Forschung zugewendet, mit dem zunächst Rücklagen für die Fortführung der Forschungsförderung gebildet wurden. Wir danken den Erblassern für das Vertrauen, das sie schon zu ihren Lebzeiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschenkt haben.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 5 % unserer Einnahmen.
  • Honorare (1 %) haben wir für Vortragstätigkeiten und für bestimmte Auftragsarbeiten erhalten, z.B. im Rahmen des Kompetenznetzes Demenzen, für welches wir im Jahr 2007 einen Beitrag zur Beurteilung eines IT-gestützten Leitlinienbaums abgegeben haben.
  • Aus der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (3 %) wurden 2007 der Nachdruck des Kinderbuches "Liebe Oma" und der Broschüre "Was kann ich tun?" und zwei Seminare für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter von Alzheimer Gesellschaften und Angehörigengruppen bezahlt. 
  • Unter sonstigen Einnahmen (2 %) sind z.B. Tagungsbeiträge, Zuschüsse aus dem europäischen Projekt EuroCoDe für die Beteiligung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, das Preisgeld aus einem Internet-Wettbewerb und von verschiedenen Stiftungen, z.B. der Deutschen Alzheimer Stiftung, zu finden. 
  • Sponsoring, insbesondere von pharmazeutischen Firmen, nimmt für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft generell nur einen kleinen und im Jahr 2007 keinen Stellenwert ein.