Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so z.B.:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon (5.947 Anfragen in 2009)
  • Versand von Informationsmaterialien (220.059 Stück an 15.801 Adressaten im Jahr 2009)
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer-Gesellschaften
  • Organisation von Kongressen, Fachtagungen und Seminaren, z.B. für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter
  • Forschungsförderung
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessenvertretung der Betroffenen und ihrer Familien
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • spezielle Projekte, z.B. aktuell das Jugendprojekt "Alzheimer & You" und das Projekt "Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen"

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt. Das Budget hat im Jahr 2009 einen Umfang von 1.719.348,71 €

Einnahmen 2009

 Einnahmeartin € 
 Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge  70.401,19
 Spenden 313.783,29
 Erbschaften 472.794,15
 Sponsoring 8.560,00
 Bundeshaushalt 639.540,00
 Selbsthilfeförderung der Krankenkassen 62.190,00
 Verkauf Infomaterial 98.791,81
 Vermögensverwaltung (Zinsen) 22.895,47
 Sonstige Einnahmen (Honorare, Tagungsbeiträge, Stiftungen)30.392,80
 Summe Einnahmen1.719.348,71

  

Übersicht der Einnahmen der DAlzG in 2009
  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summen spenden, die sich aber im Ganzen zu einer großen Summe addieren (2009: 18 % des Einkommens). Ihnen sei an dieser Stelle gedankt ebenso wie unseren Mitgliedern und Förderern (4 %).
    Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es - wenn es nicht zweckgebunden gespendet wurde - für die allgemeinen Vereinsausgaben, z.B. für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Aufklärung der Öffentlichkeit und die politische Arbeit verwenden können.
      
  • Aus Erbschaften sind uns im Jahr 2009 ebenfalls beträchtliche Summen (27 %) zugeflossen. Davon wurde ein erheblicher Teilbetrag (320.000 €) zweckgebunden für Forschung zugewendet, mit dem zunächst Rücklagen für die Fortführung der Forschungsförderung gebildet wurden. Wir danken den Erblassern für das Vertrauen, das sie schon zu ihren Lebzeiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschenkt haben.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 6 % unserer Einnahmen.
  • Aus der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (4 %) wurden 2009 die neue Broschüre "Frontotemporale Demenz", zwei Tagungen, der Aufbau eines Intranets für die Alzheimer-Gesellschaften untereinander, ein Weiterbildungsseminar für die Beraterinnen und Berater vor Ort sowie ein Trainingsseminar für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter bezahlt. 
       
  • Unter sonstigen Einnahmen (2 %) sind z.B. Tagungsbeiträge, erwirtschafte Honorare für Vorträge und Zuwendungen von verschiedenen Stiftungen, z. B. der Deutschen Alzheimer Stiftung, zu finden. Die Einnahmen aus Vermögensverwaltung (Zinsen) machen 1 % aus. 
  • Sponsoring, insbesondere von pharmazeutischen Firmen, nimmt für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft generell nur einen kleinen (im Jahr 2009 weniger als 1 %) Stellenwert ein. Die Firma Pfizer hat uns mit 6.000 € unterstützt, damit wir zwei Seminare zur Öffentlichkeitsarbeit für Alzheimer-Gesellschaften durchführen konnten, die Firma Glaxo-Smith Kline hat mit 2.000 € in 2009 unseren Kongress 2010 unterstützt.

    Insgesamt kamen 1,8 % aller Einnahmen aus der pharmazeutischen Industrie. So hat uns neben den o.g. Sponsoren die Firma Merz eine Spende* in Höhe von 10.000 € zukommen lassen - als Alternative zu der Verschickung von Weihnachtspräsenten. Die Firma Janssen-Cilag hat für uns 800 CD-Roms "Hilfe beim Helfen" im Wert von 8.000 € als Sachspende nachpressen lassen.

*Während beim Sponsoring bestimmte Gegenleistungen (wie z.B. der Abdruck des Firmennamens auf einem Flyer) vereinbart werden, sind Spenden völlig frei von Gegenleistungen.