Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so z.B.:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon (5.940 Anfragen in 2014)
  • Versand von Informationsmaterialien
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer-Gesellschaften
  • Organisation von Fachtagungen, Kongressen und Seminaren, z.B. für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter
  • Forschungsförderung
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessensvertretung der Betroffenen und ihrer Familien
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • spezielle Projekte, z.B. aktuell das Projekt europäische Forschungsprojekt „Rhapsody", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt. Das Budget hat im Jahr 2014 einen Umfang von 1.110.830 €.

Einnahmen 2014
 Einnahmeartin € 
 Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge  56.439
 Spenden 273.380
 Erbschaften 32.500
 Bundeshaushalt 362.401
 Selbsthilfeförderung der Krankenkassen67.135
 Zuwendungen von Stiftungen37.413
 Verkauf Infomaterial71.875
 Vermögensverwaltung (Zinsen) 8.040
 Sonstige Einnahmen (Honorare, Bußgeld, Preisgeld)23.450
 Auflösung von Rücklagen178.192
 Summe Einnahmen1.110.830
  • Ein wesentlicher Bestandteil kommt dabei aus dem Bundeshaushalt (33 %). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist dabei der größte Förderer und unterstützt aus dem Bundesaltenplan 2014 das Alzheimer-Telefon sowie den 8. Kongress der DAlzG, der vom 23.-25.10.2015 in Gütersloh stattfand. Mittel für das Projekt „TeleTandemTransfer“ kommen vom BMG, für „Rhapsody“ vom BMBF.
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  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summe spenden, die insgesamt aber 25 % unseres Einkommens ausmachen. Ihnen sei an dieser Stelle gedankt ebenso wie unseren Mitgliedern und Förderern (5%).
    Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir – wenn es nicht zweckgebunden gespendet wurde - es für die allgemeinen Vereinsausgaben, z.B. für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Aufklärung der Öffentlichkeit und die politische Arbeit verwenden können.
      
  • Aus Erbschaften sind uns im Jahr 2014 ebenfalls Gelder (3 %) und zwar überwiegend ohne Zweckbindung zugeflossen. Wir danken den Erblassern für das Vertrauen, das sie schon zu ihren Lebzeiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschenkt haben.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 6 % unserer Einnahmen.
  • Aus der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (6 %) wurde 2014 die Jubiläumsbroschüre „25 Jahre Deutsche Alzheimer Gesellschaft“ (BARMER GEK) neu gedruckt, die kostenlose Basisbroschüre „Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen“ nachgedruckt (DAK) sowie die Broschüre „Demenz – was kann ich tun?“ ins türkische übersetzt (TK) werden. Die KKH unterstützte uns dabei, unsere Internetseite für mobile Geräte anzupassen und mit Hilfe des AOK-Bundesverbandes konnten wir eine virtuelle Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit der selteneren frontotemporalen Demenz ins Leben rufen. Aus der GKV-Gemeinschaftsförderung konnten wieder die Seminare "Beratung" und das Gruppenleiter-Training bezahlt werden.
  • Die Deutsche Alzheimer Stiftung hat die Arbeit der DAlzG im Jahr 2014 mit 30.000 € unterstützt, im Wesentlichen für das Projekt "Begleitung von Anfang an". Dazu kamen Zuwendungen der Meyer-Palm-Stiftung, der Fondation Roger de Spoelberch (Nachdruck Broschüre „Miteinander aktiv“ und dem Deutschen Stiftungstrust. Insgesamt kamen von Stiftungen 3 % der Einnahmen.
  • Unter sonstigen Einnahmen (2%) sind z.B. erwirtschafte Honorare für Vorträge, Tagungsbeiträge und ein Bußgeld zusammen gefasst. Die Einnahmen aus der Vermögensverwaltung (Zinsen, Pacht) machen nur noch 1 % aus.
  • Sponsoring spielte im Rahmen des 8. Kongresses in Gütersloh eine Rolle, bei dem Stände an Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden. Die Einnahmen wurden allerdings von der Kongressorganisation vereinnahmt und erst im Haushaltsjahr 2015 abgerechnet. Insgesamt wurden durch die Kongressvermarktung brutto 19.422,27 € eingenommen, wobei diese Summe von Unternehmen im Gesundheitswesen € 14.143,35 betrug. Eingenommene Votragshonorare stammen in Höhe von 1.324 € von der pharmazeutischen Industrie. Außerdem haben die Firmen Pfizer und Esai uns je einen Förderbeitrag in Höhe von 160 € zugewandt. Der Anteil an Einnahmen durch die pharmazeutische Industrie betrug mit all diesen Einnahmen gesamt 1,4 % aller Einnahmen.
Ausgaben 2014
 Art der Ausgabenin €
Personalkosten (Alzheimer-Telefon, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung)504.783
Bürokosten, Miete, Reisekosten, Beiträge, Versicherungen, Steuern usw.128.067
Broschürenversand121.522
Projektkosten (ohne Personal): Teilhabe-Projekt, Projekt "Begleitung von Anfang an", Tagungen152.514
Zuwendungen an Mitgliedsgesellschaften40.227
Forschungsförderung86.235
Öffentlichkeitsarbeit (Welt-Alzheimertag, Messen, Infos an Apotheken, Spenderinnen und Spender)65.815
Gremien (Delegiertenversammlung, Arbeitsausschüsse usw.)11.664

Summe Ausgaben

1.110.830