Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so zum Beispiel:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon (5.399 Anfragende in 2016)
  • Versand von Informationsmaterialien
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer-Gesellschaften
  • Organisation von Fachtagungen, Kongressen und Seminaren, zum Beispiel für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter
  • Forschungsförderung
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessensvertretung der Betroffenen und ihrer Familien
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • spezielle Projekte, aktuell das Projekt europäische Forschungsprojekt „Rhapsody", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt.

Das Budget hat im Jahr 2016 einen Umfang von 1.613.922 €.

Einnahmen 2016
 Einnahmeart               in € 
 Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge  52.278
 Spenden 525.648
 Erbschaften387.243
 Bundeshaushalt 305.859
 Selbsthilfeförderung der Krankenkassen81.490
 Zuwendungen von Stiftungen50.760
 Verkauf Infomaterial76.465
 Sonstige Einnahmen (Honorare, Tagungsbeiträge, Bußgeld, Sponsoring, Zinsen)134.181
 Summe Einnahmen1.613.922

Einnahmen der DAlzG 2016

  • Ein wesentlicher Bestandteil kommt dabei aus dem Bundeshaushalt (19 Prozent). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist dabei der größte Förderer und unterstützt aus dem Bundesaltenplan 2016 das Projekt "Neue Wege in der Angehörigenunterstützung – Beratung und E-Learning" und damit das Alzheimer-Telefon sowie den 9. Kongress der DAlzG. Mittel für das Projekt „Demenz Partner“ kommen zum Teil vom Bundesministerium für Gesundheit, für das internationale Projekt "Rhapsody" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
  •  
  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summe spenden, die insgesamt aber 33 Prozent unseres Einkommens ausmachen. Eine besondere Zuwendung ist uns dabei von der Skala-Initiative von Susanne Klatten für das Projekt Demenz Partner in Höhe von 146.000 € zugekommen.
    Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle gedankt, ebenso wie unseren Mitgliedern und Förderern (3 Prozent). Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es - wenn es nicht zweckgebunden gespendet wurde - für die allgemeinen Vereinsausgaben verwenden können. Dazu gehört zum Beispiel die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Aufklärung der Öffentlichkeit und die politische Arbeit.
      
  • Aus Erbschaften ist uns im Jahr 2016 erneut eine bedeutende Summe (24 Prozent) zugeflossen. Wir danken den Erblasserinnen und Erblassern für das Vertrauen, das sie schon zu Lebzeiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschenkt haben.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 5 Prozent unserer Einnahmen.
  • Mit Hilfe der GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (5 %) wurde 2016 eine deutsch-türkische Tagung finanziert (AOK-Bundesverband), die kostenlose Basisbroschüre "Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen" nachgedruckt (BARMER GEK), die internationale FTD-Angehörigentagung ausgerichtet (BKK FZ & Partner), ein neuer Messestand produziert (DAK), eine Broschüre mit Geschichten von Angehörigen FTD-Erkrankter erstellt (TK).
    Aus der GKV-Gemeinschaftsförderung (50.000 €) konnten wieder die Seminare "Beratung" und das Gruppenleiter-Training bezahlt werden. 
  • Stiftungen haben die Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit insgesamt € 50.570 € unterstützt (3 Prozent). Von der Meynen-Stiftung (15.000 €) und der Fritz und Brunhilde Englisch Stiftung (30.000 €) wurde das Geld zweckgebunden für Forschung ausgegeben.
  • Unter Sonstige Einnahmen (8 Prozent) sind zum Beispiel erwirtschafte Honorare für Vorträge, Tagungsbeiträge für den Kongress und verschiedene Tagungen und Seminare sowie ein Preisgeld zusammen gefasst. Einnahmen aus der Vermögensverwaltung (Zinsen, Pacht) machen nur noch weniger als 1 Prozent aus.
    Auch das Sponsoring (1 Prozent) findet sich unter diesem Posten. Es spielt für die DAlzG generell eine kleine Rolle. Im Rahmen des Kongresses haben verschiedene Unternehmen und Verbände Stände gebucht. Insgesamt wurden aus dem Kongress-Sponsoring Einnahmen von 22.792 € generiert. Dabei waren auch zwei Pharma-Unternehmen (Lilly und Pfizer).
    Insgesamt wurden von Pharmaunternehmen im Rahmen von Sponsoringleistungen 3.500 € eingenommen. Außerdem hat uns die Firma Pfizer einen Förderbeitrag in Höhe von 160 € zugewandt.
    Der Anteil an Einnahmen durch die pharmazeutische Industrie betrug mit all diesen Einnahmen insgesamt 0,2 % aller Einnahmen.
Ausgaben 2016
 Art der Ausgaben         in €
Personalkosten (Alzheimer-Telefon, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung)550.450
Bürokosten, Miete, Reisekosten, Beiträge, Versicherungen, Steuern usw.174.215
Broschürenversand194.074
Projektkosten (ohne Personal): Demenz Partner, Rhapsody, Kongress, Tagungen usw. 368.905
Zuwendungen an Mitgliedsgesellschaften35.231
Forschungsförderung110.088
Öffentlichkeitsarbeit (Welt-Alzheimertag, Messen, Infos an Apotheken, Spenderinnen und Spender)87.628
Gremien (Delegiertenversammlung, Arbeitsausschüsse usw.)10.536
Bildung von Rücklagen82.796

Summe Ausgaben

1.687.966

Ausgaben der DAlzG 2016