Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt eine Vielzahl von Aufgaben wahr, so zum Beispiel:

  • Information und Beratung von Betroffenen am Alzheimer-Telefon (4.942 Anfragende in 2017)
  • Versand von Informationsmaterialien
  • Unterstützung beim Aufbau von Angehörigengruppen und neuen Alzheimer Gesellschaften
  • Organisation von Fachtagungen, Kongressen und Seminaren, zum Beispiel für Gruppenleiterinnen, Gruppenleiter und Vorstände
  • Forschungsförderung
  • politische Stellungnahmen und Teilnahme an diversen Arbeitskreisen als Interessensvertretung der Betroffenen und ihrer Familien
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • spezielle Projekte, zum Beispiel noch bis Ende 2017 das europäische Forschungsprojekt „Rhapsody", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, und das Projekt Demenz Partner, finanziert aus einer Spende von Susanne Klatten und zum Teil aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG)

Zur Verwirklichung dieser Aufgaben wird Geld benötigt, das bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft aus unterschiedlichen Quellen stammt.

Das Budget hat im Jahr 2017 einen Umfang von 1.394.045 €.

Einnahmen 2017
 Einnahmeart               in € 
 Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge  50.502
 Spenden 410.021
 Erbschaften50.841
 Bundeshaushalt 371.738
 Selbsthilfeförderung der Krankenkassen74.000
 Zuwendungen von Stiftungen71.000
 Verkauf Infomaterial70.049
 Sonstige Einnahmen (Honorare, Tagungsbeiträge, Bußgeld, Sponsoring, Zinsen)23.555
 Auflösung von Rücklagen272.335
 Summe Einnahmen1.394.045

Einnahmen der DAlzG 2017

Tortendiagramm der Einnahmen 2017 in Prozent
  • Ein wesentlicher Bestandteil kommt dabei aus dem Bundeshaushalt (27 Prozent). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist dabei der größte Förderer und unterstützt aus dem Bundesaltenplan 2017 das Projekt „Demenz und Migration“ und damit das Alzheimer-Telefon. Mittel für das Projekt „Demenz Partner“ kommen zum Teil vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), für das internationale Projekt „RHAPSODY“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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  • Einen ebenfalls großen Teil unserer Einnahmen verdanken wir den vielen Spenderinnen und Spendern, von denen die meisten kleine Summen spenden, die insgesamt aber 29 Prozent unseres Einkommens ausmachen. Eine besondere Zuwendung ist uns dabei von der Skala-Initiative von Susanne Klatten für das Projekt „Demenz Partner“ im Jahr 2017 in Höhe von 52.000 € zugekommen.
    Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle gedankt, ebenso wie unseren Mitgliedern und Förderern (4 Prozent). Dieses Geld ist besonders wichtig, weil wir es - wenn es nicht zweckgebunden gespendet wurde - für die allgemeinen Vereinsausgaben, zum Beispiel für die inhaltliche Arbeit in den Arbeitsausschüssen, die Aufklärung der Öffentlichkeit und die politische Arbeit verwenden können.
      
  • Aus Erbschaften ist uns im Jahr 2017 ebenfalls Geld (4 Prozent) zugeflossen. Wir danken den Erblasserinnen und Erblassern für das Vertrauen, das sie schon zu Lebzeiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geschenkt haben.
  • Aus dem Verkauf von Informationsmaterialien erhalten wir 5 Prozent unserer Einnahmen.

  • Aus der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (5 Prozent) wurde die DAlzG 2017 wie folgt gefördert: BKK-Dachverband: „Demenz. Das Wichtigste“, 6.000 €; BARMER: Vorarbeiten für die App-Entwicklung, 4.500 €; DAK: Materialien für Alzheimer Gesellschaften, 4.500 €; TK: Tagung „Beratung bei Demenz“, 4.000 €; GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene, 55.000 €

  • Stiftungen haben die Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit insgesamt € 71.000 € unterstützt (5 Prozent), zum Teil zweckgebunden für die Forschung oder andere Projekte.

  • Unter Sonstige Einnahmen (2 Prozent) sind zum Beispiel erwirtschaftete Honorare für Vorträge, Tagungsbeiträge für verschiedene Tagungen und Seminare sowie Bußgelder und Einnahmen aus der Vermögensverwaltung zusammengefasst. Auch das Sponsoring findet sich unter diesem Posten. Es spielt für die DAlzG generell nur eine kleine Rolle bei der Veranstaltung ihres alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses.
Ausgaben 2017
 Art der Ausgaben         in €
Personalkosten (Alzheimer-Telefon, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung)579.976
Bürokosten, Miete, Reisekosten, Beiträge, Versicherungen, Steuern usw.163.703
Broschürenversand227.541
Projektkosten (ohne Personal): Rhapsody, Demenz Partner, Demenz und Migration, Tagungen225.782
Zuwendungen an Mitgliedsgesellschaften41.969
Forschungsförderung49.263
Öffentlichkeitsarbeit (Welt-Alzheimertag, Messen, Infos an Apotheken, Spenderinnen und Spender)88.512
Gremien (Delegiertenversammlung, Arbeitsausschüsse usw.)17.295

Summe Ausgaben

1.394.045

Ausgaben der DAlzG 2017

Tortendiagramm der Ausgaben 2017 in Prozent