Bei der Betreuung und Pflege von Demenzerkrankten sind Angehörige immer wieder auch vor schwierige ethische Fragen gestellt. Der Arbeitsausschuss Ethik der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erarbeitet deshalb eine Reihe von „Empfehlungen“, um für verschiedene Themen praxisorientierte Anregungen und Entscheidungshilfen aufzuzeigen.

Da bei der Erarbeitung immer wieder deutlich geworden ist, dass die derzeit vorhandenen gesellschaftlichen Ressourcen noch nicht ausreichen, damit Demenzkranke und ihre Angehörige sich wohl fühlen können, stellen wir dieser Empfehlungsreihe unser Ziel voran:

Das Maß allen Handelns muss die Lebensqualität von Demenzerkrankten sein und nicht die ökonomischen Zwänge. Dies gilt nicht nur für alle in der Pflege und Betreuung von Demenzerkrankten Tätigen, sondern auch für Kostenträger und die politisch Verantwortlichen.

Die Empfehlungen zum Herunterladen (pdf-Format) und Ausdrucken

Die Mitglieder im Arbeitsausschuss

  • Tobias Götting, Pastor und Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Hamburg 
  • Dr. Katrin Grüber, Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft gGmbH (IMEW), Berlin
  • Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Berlin
  • Jens Reinders, Neurologe und Psychologe, Hamburg
  • Swen Staack, Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein, Vorstand der DAlzG, Norderstedt
  • Dr. Elisabeth Stechl, Neuropsychologin, Evangelisches Geriatriezentrum Berlin (EGZB)
  • Dr. Michael Wunder, Psychologe, Leiter des Beratungszentrums Alsterdorf, Hamburg
  • Geertje Bolle, Zerpenschleuse
  • Prof. Dr. Ingo Füsgen, Wuppertal
  • Ingrid Fuhrmann, Berlin
  • Ulrike Knebel, Dortmund
  • Prof. Dr. Franco Rest, Dortmund
  • Dr. phil. Svenja Sachweh, Bochum
  • Holger Schmidt, Dortmund
  • Bärbel Schönhof, Bochum
  • Dr. Thomas Vömel, Dortmund