Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Projekten durchgeführt. Informationen zu den abgeschlossenen Projekten finden Sie hier.

Zertifizierung von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten (Laufzeit: 2014-2018)

In den letzten Jahren ist es immer wichtiger geworden, Angebote nutzerorientiert zu entwickeln. Ein Weiterbildungsinstitut hat sich im Jahr 2014 an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) gewandt und um die Bewertung des institutseigenen Curriculums gebeten. Die Bewertung sollte im Hinblick auf notwendige Inhalte aus Sicht von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen erfolgen.

Nachdem weitere Anfragen aus dem Bereich Weiterbildung und Beratung die DAlzG erreichten, beschäftigte sich der Arbeitsausschuss Qualität der Deutschen Alzheimer Gesellschaft näher mit dieser Thematik. Im Rahmen der Delegiertenversammlung im Jahr 2015 wurde beschlossen, ein geeignetes Zertifizierungsverfahren zu entwickeln, um entsprechende Anfragen bedienen zu können. Mehr zum Projekt „Zertifizierung von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten“

Europäisches Projekt „RHAPSODY“ (Laufzeit: 2014-2017)

RHAPSODY (Research to Assess Policies and Strategies for Dementia in the Young) ist ein Projekt, das die besondere Situation jung an einer Demenz erkrankter Menschen verbessern will. Acht Projektpartner aus sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal und Schweden) haben sich im Projekt RHAPSODY zusammengefunden, um die Situation von jung an einer Demenz erkrankten Menschen und ihren Familien zu verbessern. Mehr zum Projekt „RHAPSODY“ 

Projekt „Neue Wege in der Angehörigenunterstützung - E-Learning und Beratung bei Demenz“ (Laufzeit: 2014-2016)

Pflegende Angehörige sind sehr starken Belastungen und Anforderungen ausgesetzt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat daher 2002 eine Schulungsreihe für pflegende Angehörige entwickelt, die Wissen zum Krankheitsbild, zum Umgang mit den Erkrankten, aber auch Möglichkeiten der Entlastung aufzeigt. Diese Face-to-Face-Schulungen werden seit mehr als zehn Jahren von den regionalen Alzheimer-Gesellschaften durchgeführt und haben einen positiven Effekt auf das Alltagsleben und das Zusammenleben der Zielgruppe. Mehr zum Projekt „Neue Wege in der Angehörigenunterstützung“

Projekt „Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglichen“ (Laufzeit: 2012-2015)

Die Erfahrungen aus vergangenen Projekten und den Beratungen am Alzheimer-Telefon machen deutlich, dass allen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz voran der Wunsch nach Selbstbestimmung und Selbständigkeit steht. Dazu gehört für viele auch, sich Wissen über das Krankheitsbild und den Umgang damit anzueignen. Hierfür braucht es Informationsmaterial, das verständlich formuliert ist.

Die Betroffenen weisen immer wieder darauf hin, dass sie noch etwas können, Fähigkeiten haben, die sie weiter nutzen und somit erhalten wollen. Sie wollen etwas für andere tun können und hilfreich sein.

Dazugehören, weiterhin am sozialen Leben teilhaben, auch diese sind ganz zentrale Wünsche. Insbesondere dieses Bedürfnis wird zum Beispiel durch Selbsthilfegruppen für Menschen mit beginnender Demenz unterstützt. Die gemeinsamen Aktivitäten und Austauschmöglichkeiten geben den Betroffenen Kraft. Sie finden Anschluss und Zusammenhalt.

Mit dem Projekt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft „Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglichen“ haben wir für diese Wünsche und Bedürfnisse sensibilisiert und diese auf mehreren Wegen unterstützt.Mehr zum Projekt „Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglichen“

Projekt „Alzheimer Blog“ (Laufzeit: 2008-2015)

Der Alzheimer-Blog war ein Online-Projekt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. mit dem Ziel, Betroffenen und Angehörigen Mut zu machen, mit der Demenz zu leben. Zum Blog beigetragen haben Menschen mit Demenz, Angehörige und Profis sowie Menschen, die in der Selbsthilfe aktiv sind. Mehr zum Projekt „Alzheimer-Blog“

Projekt „Evaluation der in den Projekten entwickelten Praxishandbücher“ (Laufzeit: 2013-2014)

Im Rahmen ihrer Projekte hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in den letzten Jahren verschiedene Handbücher und Broschüren erstellt. Spannend bei dieser Art von Publikationen ist die Frage, wie sie in der Praxis genutzt werden und wo möglicherweise Verbesserungsbedarf besteht.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnte die DAlzG eine wissenschaftliche Untersuchung dieser Fragestellung in Auftrag geben. Mehr zum Projekt „Evaluation der Praxishandbücher“

Projekt „Begleitung von Anfang an“ (Laufzeit: 2012-2014)

Ziel des Projektes war, alleinlebenden Personen und ggf. ihren Angehörigen zeitnah nach Diagnosestellung „Demenz“ einen Alltagsassistenten für eine längerfristige Begleitung und Unterstützung in der neuen Lebenssituation an die Seite zu stellen. Menschen sollen trotz Demenz möglichst lange zu Hause leben und selbst bestimmen können. Mehr zum Projekt „Begleitung von Anfang an“

Projekt „Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen“ (Laufzeit: 2009-2012)

Ziel des Projektes war, dass sich Mehrgenerationenhäuser (MGH) für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen öffnen und Begegnungen zwischen Betroffenen und anderen Besuchern gefördert werden. Neue Angebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen wurden aufgebaut und bestehende Angebote vernetzt. Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sowie Beratung und Informationsvermittlung zum Thema Demenz waren weitere wichtige Schwerpunkte.

Da für all diese Angebote Mitarbeiter/innen und Partner/innen gebraucht werden, standen auch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements sowie die Netzwerkarbeit, insbesondere der Aufbau von Kooperationen mit regionalen Alzheimer-Gesellschaften (AlzG), im Mittelpunkt. Mehr zum Projekt „Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen“

Projekt „Buch der Erinnerungen“ (Laufzeit: 2007-2012)

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat am 18. Januar 2007 ein Buch mit unbeschriebenen Seiten auf eine  Deutschlandreise geschickt. Prominente aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung waren eingeladen, die leeren Seiten zu füllen. Mehr zum Projekt „Buch der Erinnerungen“

Projekt „Allein lebende Demenzkranke - Schulung in der Kommune“ (Laufzeit: 2007-2010)

In Deutschland werden in Zukunft immer mehr Demenzkranke allein leben. „Allein lebende Demenzkranke“ meint in diesem Zusammenhang Menschen mit Demenz, die allein im Haushalt leben und entweder keine Angehörigen haben oder Angehörige, die nicht im selben Haushalt wohnen und sich aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur eingeschränkt um die Erkrankten kümmern können. Ursache für diese Entwicklung sind demografische und soziokulturelle Veränderungen in unserer Gesellschaft.

Ziel des Projekts war und ist es, für die schwierige Lebenssituation allein lebender Demenzkranker zu sensibilisieren. Zugleich sollen Bedingungen aufgezeigt werden, unter denen Menschen mit Demenz, möglichst lange die Wohnform wählen können, in der sie sich wohl fühlen. Mehr zum Projekt „Allein lebende Demenzkranke - Schulung in der Kommune“

Kampagne „helfen nicht vergessen“ (2005-2007)

Von Mai 2005 bis Januar 2007 führte die DAlzG mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit die Kampagne „helfen nicht vergessen“ durch. Im Rahmen dieser Kampagne konnten in einer Online-Galerie mehr als 11.000 Bilder von beschrifteten Händen gesammelt werden. Informationen zur Kampagne und zur „Hände-Galerie“

Das Plakat "Mein Mann heißt Heinz" zur Hände-Kampagne der DAlzG