Beirat „Leben mit Demenz“

Der Beirat „Leben mit Demenz“ wurde im Jahr 2016 von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ins Leben gerufen und besteht aus Personen, die selbst mit einer Demenz leben. Stellvertretend für Menschen mit beginnender Demenz bringt der Beirat deren Anliegen und Sichtweisen in die Arbeit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und gestaltet sie so aktiv mit. Der Beirat berät die DAlzG beispielsweise bei Publikationen, die Menschen mit Demenz betreffen. Beiratsmitglieder erklären sich zudem bereit, bei öffentlichen Veranstaltungen Menschen mit Demenz zu vertreten. Die zukünftigen Mitglieder werden von den regionalen Alzheimer-Gesellschaften vorgeschlagen und vom Vorstand für zwei Jahre berufen. Der Beirat trifft sich zwei Mal im Jahr.

Die Rolle des Beirats

Menschen mit Demenz wollen mit Respekt behandelt werden, sie fordern, dass ihre Stimme gehört wird und ihre Anliegen Beachtung finden. Sie wünschen sich Gelegenheiten, um ihre Fähigkeiten zu zeigen, sie wollen – soweit wie möglich – die Kontrolle über ihr eigenes Leben behalten und nach ihren Vorstellungen leben, sie wollen Teil der Gesellschaft sein, ganz nach dem Motto: „Nichts über uns ohne uns!“

Menschen mit beginnender Demenz können sich selbst vertreten. Sie wollen ihre Fähigkeiten nutzen und für sich selbst und stellvertretend für andere Menschen mit Demenz sprechen.

Die DAlzG möchte die Prioritäten und Anliegen von Menschen mit Demenz in ihre Arbeit mit einbeziehen und Menschen mit Demenz ermöglichen, ihre Stimme einzubringen – in Forschung und politische Entscheidungsprozesse. Die DAlzG möchte das Bewusstsein für Demenz schärfen, indem darüber gesprochen und geschrieben wird, wie es ist mit Demenz zu leben und sie möchte die mit Demenz verbundene Angst und Stigmatisierung verringern.

Unsere Beiratsmitglieder



Weitere Informationen

Recht

Menschen mit Demenz sind in hohem Maße auf die Fürsorge und Aufmerksamkeit der Umgebung angewiesen. Doch oft herrscht im sozialen Umfeld Unsicherheit über die Möglichkeiten etwas zu tun, auch über die rechtlichen Grenzen, die das grundgesetzlich verankerte Selbstbestimmungsrecht setzt.

Symbolische Abbildung einer Zeitung

Jung Erkrankte

Nach einer Depression, Angsterkrankung oder Suchttherapie erfolgt in der Regel eine Wiedereingliederung am Arbeitsplatz. Menschen mit Demenz konnten bislang im Arbeitsleben von dieser Entstigmatisierung (noch) nicht profitieren.

Seltene Demenzformen

Die Demenz vom Lewy-Körper-Typ ist eine Variante der Parkinson-Krankheit, das heißt in der Regel folgt dem Auftreten einer kognitiven Störung innerhalb eines Jahres das Auftreten der für die Parkinson-Krankheit typischen motorischen Symptome. Dazu gehört ein verlangsamter Bewegungsablauf verbunden mit einem Zittern in Ruhe und/oder einem Gefühl von Steifheit in Gelenken und Muskeln.

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