Unsere Kongresse und Tagungen
Seit 1997 organisiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft regelmäßig alle zwei Jahre einen großen bundesweiten Kongress rund um das Thema Demenz. Eingeladen sind Menschen mit Demenz, deren Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema Demenz bzw. mit Demenzerkrankten zu tun haben, sowie alle Interessierten.
Darüber hinaus werden jedes Jahr Seminare und Fachtagungen zu verschiedenen Themen durchgeführt.
13. Kongress der DAlzG vom 15. bis 16. Oktober 2026 in Magdeburg

Unter dem Motto „Demenz: Zusammen Zukunft gestalten“ laden wir Menschen mit Demenz, Angehörige, haupt- und ehrenamtlich in Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie, Medizin und Wissenschaft Tätige sowie Interessierte nach Magdeburg ein. Es erwarten Sie vielfältige Vorträge, Diskussionen, Begegnungen und ein reger Austausch zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um das Thema Demenz.
Unser gemeinsames Ziel ist, die Zukunft für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen positiv zu gestalten.
Am 15. Januar 2026 startet der „Call for Abstracts“. Bis zum 15. März können Sie dann Ihre Vorschläge für Vorträge einreichen.
Weitere Informationen auch unter: www.demenz-kongress.de
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Fachtagungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Menschen mit beginnender Demenz stehen oft mitten im Leben – ob im Ruhestand, noch berufstätig oder eingebunden in Familie, Vereine oder die Nachbarschaft. Sie gestalten den Alltag als selbstbestimmte Persönlichkeiten. Die Diagnose stellt alles auf den Kopf und wirft zahlreiche Fragen auf.
Genau hier setzt das Projekt „MutMacher – Ehrenamtliche Begleitung für Menschen mit beginnender Demenz“ an: Von Anfang an zu begleiten, Unterstützung zu bieten und gemeinsam Orientierung in einer schwierigen Situation zu entwickeln.
Geschulte ehrenamtliche MutMacherinnen und MutMacher helfen dabei, Sorgen und Gedanken einzuordnen, die Erkrankung besser zu verstehen und einen guten Umgang damit zu ermöglichen. Gemeinsam entwickeln Sie die nächsten Schritte, vermitteln wichtige Informationen und zeigen Wege zu weiteren Hilfen und Angeboten für Teilhabe und Selbstbestimmung.
Eine speziell für die Schulung von Ehrenamtlichen entwickelte Handreichung samt Curriculum hilft Initiativen vor Ort, die Ehrenamtlichen gezielt auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten.
Über mehr als zwei Jahre haben verschiedene Akteure die Umsetzung vor Ort erprobt. Ein Teil davon wurde im Rahmen des Bundesprogramms Lokale Allianzen für Menschen mit einer Demenz gemeinsam von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Netzwerkstelle der Lokalen Allianzen für Menschen mit einer Demenz begleitet.
Die Abschlussveranstaltung zog ein Resümee und bot einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Perspektiven der Umsetzung und machte Mut zur Nachahmung.
- Programm
- Input von Jo Failer: Diagnose Demenz – Was brauche ich.
- Vortrag von Olaf Rosendahl: MutMacher - Ehrenamtliche Begleitung für Menschen mit beginnender Demenz – Einführung
- Vortrag Praxisperspektive 1 von Birgit Kessels mit der MutMacherin Anne Schoepgens: MUT - Ehrenamtliche Erstbegleitung
- Vortrag Praxisperspektive 2 von Simone Grecki-Runde: Erfahrungen zur Ehrenamtliche Erstbegleitung in Nidderau
- Vortrag von Anne Stahlmann: Evaluationsergebnisse zur Handreichung MutMacher – Ehrenamtliche Begleitung für Menschen mit beginnender Demenz
- Podiumsdiskussion mit Sven Paul, BMBFSFJ; Johanne te Kronnie, Netzwerkstelle der Lokalen Allianzen/BAGSO; Birgit Kessels, Alzheimer Gesellschaft StädteRegion Aachen e.V. Aachen; Simone Grecki-Runde, Main-Kinzig-Kreis; Jo Failer, Beirat Leben mit Demenz der DAlzG; moderiert von Saskia Weiß, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.
Die Handreichung können Sie hier herunterladen: PDF zum Download
Urlaub und Erholung sind zwei der Grundpfeiler für ein gutes Leben in einer modernen Gesellschaft. Die Belastungen des Alltags treten in den Hintergrund und es gibt Raum und Zeit für gemeinsame schöne Erlebnisse. Für Menschen mit einer Demenz und Ihre pflegenden Angehörigen kann diese Zeit eine ganz besondere Bedeutung haben. Angehörige können im besten Fall ein Stück Verantwortung abgeben, während sie gleichzeitig doch alles im Blick haben.
Spezielle Urlaubsangebote für Menschen mit Demenz in Form von „Betreuten Urlauben“ oder Einzelreisen ermöglichen es den Betroffenen und ihren Familien diese wertvollen Erfahrungen zu erleben.
Der Fachtag bot einen Überblick zu den vielfältigen Angeboten und regte zur Nachahmung an. Denn bislang ist die Nachfrage noch größer als das Angebot.
In Live-Interviews und Vorträgen berichteten professionelle Anbieterinnen und Anbieter, ehrenamtliche Organisatorinnen und Organisatoren und Urlauberinnen von ihren Erfahrungen. In moderierten Diskussionsrunden tauschten sich die über 100 Teilnehmenden zu den Tagungsinhalten, eigenen Erfahrungen und Umsetzungsmöglichkeiten aus.
Im Folgenden finden Sie das Programm und die gezeigten Präsentationen zum Download:
- Programm
- Input: André Nowak: Barrierefreies Reisen – die politische Dimension
- Vortrag: André Scholz: Die Vielfalt der Urlaubsangebote für Menschen mit Pflegebedarf
- Vortrag: Saskia Lück: Ergebnisse der ESPRIT Studie
- Vortrag: Doris Kettner: Urlaub auf dem Bauernhof – Anbieter gewinnen und unterstützen
- Interview mit Thomas Wittemannn, Direktor des Hotels Rügenblick
- Vortrag: Birgit Schnell: Ferienwohnung mit individuellen Betreuungsangeboten, Tagespflege Pusteblume
- Vortrag: Manuela Schätzle: Eine Selbsthilfegruppe auf Reisen: "Hüttenwochenenden"
- Vortrag: Ulrike Senftleben, Saskia Lück: Eine Handreichung - Betreute Urlaube für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
- Liste mit Urlaubsangeboten für Menschen mit einer Demenz 2023

Digitale technische Hilfsmittel und Sprachassistenzsysteme wie Alexa, Siri, Google Assistant und Co. erobern inzwischen immer mehr das Zuhause vieler Menschen. Wir blicken voller Neugier und Begeisterung darauf, wie unterstützend die Technik sein kann – aber auch oft mit Bedenken, insbesondere im Hinblick auf den Schutz der eigenen Daten.
Der Alexa-Praxistest der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. mit Amazon und Menschen mit Demenz und ihren Familien hat einen ersten Praxiseinblick ermöglicht. Die Nutzung zu Hause ist in der Regel leichter möglich als in einer Einrichtung. In stationären Einrichtungen ist neben dem Schutz der persönlichen Daten von Bewohnerinnen und Bewohnern auch der Datenschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörigen und externen Dienstleister zu beachten.
Der Online-Fachtag bot einen Ein- und Überblick zu folgenden Fragestellungen: Wie kann Sprachassistenz in ihrer jetzigen Form für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen hilfreich oder nützlich sein? Wie kann die Nutzung in Einrichtungen gelingen, wenn Bewohnerinnen und Bewohner die Geräte mitbringen? Kann der Datenschutz bei der Nutzung im institutionellen Umfeld gewährleistet werden? Und: Können Sprachassistenzen dazu beitragen, eine Demenz in einem frühen Stadium zu erkennen aufgrund der veränderten Sprachanwendung?
Im Folgenden finden Sie das Programm und die gezeigten Präsentationen zum Download.
- Programm
- Vortrag: Daniel Ruprecht: Der Alexa-Praxistest
- Vortrag: Lieselotte Klotz: Demenz & Digitalisierung
- Vortrag: Sven Paukstadt: Alexa für Alle
- Vortrag: Burghard Hennig: Einsatz von Sprachassistenten in stationären Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe (Die Vortragsfolien erhalten Sie auf Anfrage per Mail)
- Vortrag: Stefanie Köhler: Prospect-AD: Gedächtnisstörungen digital erkennen (Dieser Vortrag war krankheitsbedingt ausgefallen)
Kongresse der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Unter dem Motto „Demenz: Hinsehen. Helfen. Handeln.“ fand der 12. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vom 10. bis 12. Oktober 2024 in Fürth statt. Der Kongress richtete sich an Menschen mit Demenz und deren Angehörige, haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie, an Aktive aus Wissenschaft und Politik sowie an alle Interessierten.
Themen des Kongresses waren die Möglichkeiten der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz, die Unterstützung von Angehörigen, die zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik, neue Wohnformen und Versorgungskonzepte, ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie und vieles mehr.
Rückblick und Informationen zum Kongress unter:
www.demenz-kongress.de
Unter dem Motto „Demenz: Neue Wege wagen?!“ fand vom 29. September bis 1. Oktober 2022 der 11. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Mülheim an der Ruhr statt. Rund 600 Interessierte nahmen an der Veranstaltung in der Stadthalle Mülheim teil.
In einer bewegenden Eröffnungsveranstaltung sprachen die Mitglieder des Beirats „Leben mit Demenz“ darüber, wie die Krankheit ihr Leben verändert hat und warum ihnen das Engagement im Beirat so wichtig ist. Nach spannenden Vorträge von Prof. Dr. Alexander Kurz (München) zum Thema Prävention und Swen Staack (Norderstedt), der von seiner ganz persönlichen Erfahrung berichtete, wie er vom Experten zum pflegenden Angehörigen wurde, sowie einem emotionalen Poetry Slam von Leah Weigand, starteten die Kongressbesucherinnen und -besucher erst in die Mittagspause und dann in die Symposien. In mehr als 70 Vorträgen ging es um Unterstützung und Vernetzung im ländlichen Raum, um jung an Demenz Erkrankte, um Aktivierung im stationären Bereich, um verändertes Verhalten, um Partizipation an Forschungsvorhaben und vieles andere mehr.
Der Kongress war für die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über neue Erkenntnisse und Projekte zu informieren, sich auszutauschen, zu diskutieren und andere Engagierte und am Thema Interessierte zu treffen. Besondere Höhepunkte waren der Willkommensabend, bei dem getanzt und gefeiert wurde, sowie der Flashmob auf dem Kurt-Schumacher-Platz, mit dem Kongressteilnehmende und Menschen aus Mülheim an der Ruhr unter der Leitung von Stefan Kleinstück auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam machten.
Zum Kongressabschluss sprach Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey (Berlin) in einem eindrucksvollen Vortrag über neue Wege, die in der Pflege jetzt dringend vorangebracht werden müssen. Als Beispiele nannte sie innovative Wohnformen, Veränderungen der Pflegestrukturen, Digitalisierung, betriebliche Maßnahmen für Mitarbeitende, die pflegende Angehörige sind, und eine intensive Unterstützung von Präventionsmaßnahmen in Bezug auf Demenz.
Die Überraschung des Tages erlebten die Beiratsmitglieder: In Mülheim wurden sie für ihr herausragendes Engagement gewürdigt.
Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussveranstaltung von Sarah Straub (Ulm), die unter anderem ihr Lied „Schwalben“ zum Thema Demenz vortrug.
Unter dem Motto „Demenz – Gemeinsam Zukunft gestalten“ fand der 10. Kongress der DAlzG vom 18. bis 20. Oktober in Weimar statt. Mehr als 800 Interessierte nahmen an der Veranstaltung in der neuen Weimarhalle teil. Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagte: „Demenzielle Erkrankungen werden in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Die Situation von Betroffenen und Pflegenden zu verbessern, ist unser gemeinsames Ziel. Dazu gibt es viele Ansatzpunkte, die wir auf dem Kongress aufgreifen möchten.“
In mehr als 120 Vorträgen ging es um eine bessere ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie, die Unterstützung von Angehörigen, die zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik und Vieles mehr. Der Kongress war für die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über neue Erkenntnisse und Projekte zu informieren, sich auszutauschen, zu diskutieren und andere Engagierte zu treffen.
Ein besonderer Höhepunkt war, wie immer, der Eröffnungsabend, bei dem fröhlich gefeiert und ausgelassen getanzt wurde. Außerdem der Flashmob auf dem Theaterplatz, mit dem Kongressteilnehmende und Menschen aus Weimar auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam machten.
Eine junge Frau, die sechs Wochen vor dem Kongress eine Demenz-Diagnose erhalten hat, beschreibt ihre Eindrücke in einem Erfahrungsbericht, den sie uns zugeschickt hat.
Vom 29. September bis 1. Oktober 2016 trafen sich in Saarbrücken wieder rund 750 Engagierte und Interessierte aus ganz Deutschland. Darunter waren sowohl Menschen mit Demenz und Angehörige als auch ehrenamtlich Aktive, Pflegekräfte, Beratende, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Medizinerinnen und Mediziner Drei Tage lang gab es intensiven Austausch, rege Diskussionen und viele spannende Gespräche.
Monika Kaus, die Vorsitzende der DAlzG erklärte dazu: „1,6 Millionen Menschen mit Demenz leben derzeit in Deutschland. Das Leben mit einer Demenz ist jedoch sehr unterschiedlich. Die Vielfalt zeigt sich in Krankheitsbildern und -verläufen, in unterschiedlichen Lebensumständen und kulturellen Hintergründen. Menschen mit Demenz leben allein oder mit Angehörigen, in unterschiedlichen Wohnformen und Regionen. Sehr verschieden ist der Zugang zu Diagnose und Behandlung, zur medizinischen und pflegerischen Versorgung, zu Beratung, Selbsthilfe und sozialen Angeboten. Mit dem Motto „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ wollen wir auf diese Vielfältigkeit hinweisen und Ideen zu Demenz in all ihren Facetten austauschen.“
Themen der Vorträge und Symposien waren u.a. Erfahrungen und Wünsche von Menschen mit Demenz, ethische Aspekte in der Versorgung und am Lebensende, Menschen mit Demenz im Krankenhaus, Kommunikation und Umgang, Sexualität und Intimität, Angebote für Menschen mit beginnender Demenz, Theater und Kunst sowie Angebote im Saarland.
Unter dem Leitgedanken „Demenz – jeder kann etwas tun“ erlebten vom 23. bis 25. Oktober 2014 in der Stadthalle Gütersloh mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland eine Vielzahl von Vorträgen, Workshops und Symposien.
Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erklärte dazu: „Das Kongressmotto ‚Jeder kann etwas tun‘ ist zugleich der Kerngedanke der Selbsthilfe, der die vor 25 Jahren gegründete Deutsche Alzheimer Gesellschaft und ihre inzwischen 137 Mitgliedsgesellschaften bewegt. Der Kongress soll konstruktive Antworten auf die Frage geben, was getan werden kann, um die Situation der 1,5 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien zu verbessern. Viel wird bereits getan, doch wir brauchen noch eine große solidarische Anstrengung, im Alltag wie auch von Seiten der Politik.“
Themen der Veranstaltungen innerhalb des Kongresses waren u.a. die Diagnose und Behandlung verschiedener Demenzformen; Unterstützung von Menschen mit beginnender Demenz; Demenz und Migration; Politik für Menschen mit Demenz; Selbsthilfe Demenz; Demenzfreundliche Gemeinden; Versorgung in Pflegeheim und Krankenhaus; Unterstützung durch Technik; Bewegung, Sport und Kreativität; Begleitung von Angehörigen sowie besondere Modelle zur Versorgung und Betreuung im Kreis Gütersloh.
Vom 18. bis 20. Oktober 2012 trafen sich rund 750 Menschen mit Demenz, Angehörige, haupt- und ehrenamtlich in der Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie Tätige sowie viele, die sich zum Thema Demenz informieren wollten beim 7. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Hanau.
Mit dem Motto des Kongresses "Zusammen leben, voneinander lernen" sollte sichtbar gemacht werden, dass es auf das Miteinander ankommt. Heike von Lützau Hohlbein, Vorsitzende der DAlzG, sagte dazu: "Es gilt, die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Demenz zu hören und das Erfahrungswissen der Angehörigen zu berücksichtigen, denn nur so ist eine qualitative und individuelle Betreuung möglich. Betroffene und Angehörige profitieren von guter Beratung und dem Wissen der Fachleute. Und auch Profis aus Medizin, Pflege und Therapie sollten sich austauschen und zusammenarbeiten."
Themen der Vorträge, Symposien und Workshops auf dem Kongress waren u.a. aktuelle Ergebnisse aus der Forschung; unterschiedliche Therapie-Ansätze; das Zusammenleben in den Gemeinden, Heimen und Wohngemeinschaften; Alltagsgestaltung, Bewegung und Sport; Ernährung; unterstützende Technik; Demenzkranke im Krankenhaus und die Begleitung in der letzten Lebensphase.
Vom 7. bis 9. Oktober 2010 fand der 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter dem Motto "Gemeinschaft leben" in Braunschweig statt.
Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erklärte dazu: "Menschen mit einer Demenz sind Teil unserer Gesellschaft. Das Motto 'Gemeinschaft leben' betont, dass sie wie jeder von uns vor allem ein menschliches Miteinander brauchen. Sie müssen die Chance haben, am Leben der Gemeinschaft teilnehmen zu können, über den gesamten Verlauf der Krankheit hinweg. Sie dürfen nicht auf 'Pflegefälle' reduziert werden, auch wenn sie medizinische Behandlung, praktische Unterstützung und Pflege brauchen."
Vom 9. bis 11. Oktober 2008 fand der 5. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Erfurt statt unter dem Motto "Aktiv für Demenzkranke".
Die DAlzG konnte mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Kongress in Erfurt begrüßen. Drei Tage lang fanden Vorträge, Symposien, Workshops und Diskussionen zu verschiedenen Schwerpunkten rund um das Thema Demenz statt.
2006 war die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Gastgeber des 22. Kongresses der internationalen Dachorganisation Alzheimer's Disease International (ADI).
Vom 12. bis 14.10.2006 fand in Berlin unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler der Kongress "Demenz - Herausforderung für das 21. Jahrhundert. 100 Jahre Alzheimer-Krankheit" statt.